Der Herr ist meine Hirte

 

Fensterbild hinter dem Altar

(Ausschnitt)



Henriette Maria Luise von Hayn
wurde 1724 in Idstein (Taunus) als Tochter des gräflich nassauischen Jagdmeisters Georg Heinrich von Hayn geboren. Mit 20 Jahren kam sie zur Brüdergemeinde nach Herrnhaag (bei Büdingen), wo sie 1748 zur Diakonisse ordiniert wurde und als Lehrerin an der dortigen Mädchenanstalt tätig war. Im Jahr 1766 ging sie nach Herrnhut und wurde dort Leiterin des Schwesternhauses der Muttergemeinde. Am 27. August 1782 starb sie und wurde auf dem Herrnhuter Friedhof begraben.
Herrnhut ist vor allem durch die Losungen bekannt, die es schon zu ihrer Zeit gab. In heutiger Zeit kennt wohl fast jeder die Herrnhuter Weihnachtssterne.
Der in Schlesien geborene und als Waisenkind aufgewachsene Christian Gregor wurde bereits mit 19 Jahren Organist und Leiter der Gemeindemusik in Herrnhut. 1789 ordinierte man ihn in Herrnhut zum Bischof. Am 6. November 1801 verstarb er in Berthelsdorf (bei Herrnhut).

Von wem die oben zu sehende volkstümliche Melodie geschrieben wurde, ist leider nicht bekannt. "Weil ich Jesu Schäflein bin" ist nicht in allen evangelischen Gesangbüchern enthalten, findet sich aber in einigen Regionalausgaben wie z.B.im bayerisch-thüringischen Gesangbuch (nach der Melodie von Christian Gregor).


Um die ursprüngliche Melodie des Lieds zu hören, klicken Sie bitte auf den Link!


Ein weiteres  zum Fensterbild passendes Lied (EG 353):

Jesus nimmt die Sünder an.
Saget doch dies Trostwort allen,
welche von der rechten Bahn
auf verkehrten Weg verfallen.
Hier ist, was sie retten kann:
Jesus nimmt die Sünder an.
Keiner Gnade sind wir wert,
doch hat er in seinem Worte
eidlich sich dazu erklärt.
Sehet nur, die Gnadenpforte
ist hier völlig aufgetan:
Jesus nimmt die Sünder an.

Wenn ein Schaf verloren ist,
suchet es ein treuer Hirte.
Jesus, der uns nie vergisst,
suchet treulich das Verirrte,
dass es nicht verderben kann.
Jesus nimmt die Sünder an.

Der oben stehende Liedvers nimmt Bezug auf das Gleichnis vom verlorenen Schaf.
Lukas-Evangelium 15, 4 -7

 

Der Anfang

Gott und Mensch vereint

Die Sünde tritt in die Welt.
Die Sünde trennt Gott und Mensch.

Jesus kommt.

Jesus überbrückt die Kluft.

Gott und Mensch vereint

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