Turmbau zu Babel  - neu programmiert?

Pieter Bruegel der Ältere: Turmbau zu Babel (um 1563)


Stellte Bruegel etwa unsere Klima-Katastrophe dar?
Oder kannte er bereits "Cloud", die Datenwolke der digitalen Gesellschaft?


1. Mose 11,4
Lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, damit wir uns einen Namen machen.
Genesis 11,4:
...et celebremus nomen nostrum
Genesis 11,4:
Go to, let us build us a city and a tower, whose top may reach unto heaven; and let us make us a name.


Man könnte diese Bibelstelle noch in vielen Sprachen wiedergeben, ist doch die Heilige Schrift, die man auch als das Buch der Bücher bezeichnet(e), in ca. 1500 Sprachen übersetzt worden. An dieser Zahl erkennt man, welche Bedeutung sie einmal hatte. Und in diesem Kapitel des 1. Buchs Mosis geht es ja gerade um das Thema Sprache bzw. Sprachenverwirrung. Babel (hebr.) oder Babylon (griech.) war die Hauptstadt Babyloniens, am Fluss Euphrat gelegen. Ihr Name wird in Gen. 11,9 als balal ("verwirren") gedeutet. Geschichtlich bedeutsam war Babylon als Residenz Hammurapis, der die Stadt zum politischen und geistigen Zentrum, den Stadtgott Marduk zum Reichsgott machte und den Tempelturm Ziqquarat Etemenanki (übersetzt = "Haus, das Fundament von Himmel und Erde ist") erbaute. Das Bauwerk war 91 m hoch und auf einer Grundfläche von 8281 qm errichtet.In 1. Mose 11, 6 liest man: "Da sprach der Herr: Siehe, sie sind ein einziges Volk und haben alle eine Sprache. Das ist erst der Anfang ihres Tuns; es wird ihnen nichts mehr unmöglich sein, was sie sich vornehmen werden." Und Gott verwirrte daraufhin ihre Sprache.In der biblischen Erzählung vom Turmbau wird die babylonische Kultur im Licht des Jahwe-Glaubens beurteilt und hochmütiges Vertrauen auf eigene Kraft sowie politische Leistung verurteilt und es wird gezeigt, dass Menschen und Völker ohne Gott nicht weiterkommen. Man denke in diesem Zusammenhang in Deutschland an den Fall der Mauer, an den Untergang der antichristlichen DDR im Schlepptau der damals ebenfalls das Christentum unterdrückenden UdSSR, deren schnelles und jähes Ende seinerzeit niemand für möglich gehalten hätte. Kurz vor der so genannten Wende im Herbst 1989 war z.B. die Nikolaikirche von Leipzig brechend voll von Besuchern, aber schon mit der Öffnung der Grenzen und dem Erreichen der Freiheit, also als es den Menschen gut ging, war alles beim Alten. Wie in Westdeutschland fanden bald nur noch wenige den Weg zur Kirche. Was aber trotz allem schon seit mehr als 2000 Jahren immer wieder überlebte -wenn auch mit Zeiten wie heute, wo man den Glauben, nüchtern betrachtet, zumindest in den Wohlstandsländern für tot halten muss- ist das Christentum.*
* Ähnlich wie Dietrich Bonhoeffer vor ca. 70 Jahren stellte auch Papst Johannes Paul II. auf seiner Polen-Reise in einer düsteren Predigt im August 2002 resignierend fest: "Die Menschen leben, als gäbe es keinen Gott."

 

EXKURS:
Was aber in unseren Tagen auffallend ist, ist die Tatsache, dass es möglicherweise ein Zurück zu einer Sprache geben könnte -mit Sicherheit nicht aus Gottes Gefallen an unserem Abfall von der christlichen Religion. Aber Gottes Wege sind unerforschlich und wie es weitergeht, steht in seinen Händen. Konnte man noch vor einigen Jahrzehnten glauben, die künstliche Sprache "Esperanto" oder das Latein der Römer hätte die Aussicht Weltsprache zu werden, so ist heute eigentlich evident, dass nur eine Sprache, nämlich Englisch, auf dem Siegeszug ist. Dieser Trend ist eigentlich schon abzusehen gewesen als Englisch internationale Flugverkehrssprache wurde und die Dominanz des Englischen bekam noch Auftrieb durch das Internet, wobei natürlich das Englische genau wie das Deutsche oder vor allem die romanischen Sprachen viele Relikte aus dem Lateinischen enthalten, so z. B. im Wortteil "inter"(lat. "zwischen") oder gerade im lat.Wort "nomen" (Siehe auch obige Tabelle! dt.: Name, engl.: name, frz.: nom etc.). Über das Phänomen, dass Englisch die Welt erobert hat, sind erstaunlicherweise gar nicht alle Briten begeistert -wie einem Artikel des "Independent" zu entnehmen war. Wirtschaftlich bedingt rückt mittlerweile auch die chinesische Sprache in den Blickpunkt des Interesses.



Ein zum oben genannten Bibeltext passender wissenschaftlich orientierter Text des Autorenteams Kl. Burmeister,  A. Neef und  B. Schulz-Montag mit dem Titel "Was aber bleibt vom Mensch?"  (auszugsweise) sollte uns zu denken geben: "Vor knapp zwei Jahren entbrannte die alte Diskussion um den Einfluss neuer Technologien auf die menschliche Evolution erneut. Auslöser war Bill Joys Aufsatz >Why the future doesn't need us< im amerikanischen Kult-Magazin "Wired". Aufbauend auf den Thesen des Robotik-Philosophen Hans Moravec malte Joy ein Horrorbild: Der Mensch sei durch Nano-, Gen- und Robotiktechnologien und unter den Bedingungen weiterhin exponentiell wachsender Rechnerleistungen auf dem besten Wege, sich selbst abzuschaffen.
Auch der Futurologe Ray Kurzweil  bestätigte kurz darauf in mehreren Beiträgen die realen Gefahren, die von sich selbst reproduzierenden intelligenten Robotern für den Menschen ausgehen könnten, sah die Entwicklung jedoch insgesamt optimistischer.
Kurzweils persönlicher Techno-Fahrplan: Im Jahr 2010 brauchen wir keine Monitore mehr, weil sämtliche Informationen auf unsere Netzhaut projiziert werden, wir werden immer online sein und uns mit künstlich erzeugten Personen im audiovisuellen virtuellen Raum treffen. 2019 hat ein PC dieselbe Leistungskraft wie ein menschliches Gehirn. Noch einmal gut 10 Jahre später werden intelligente Roboter (Nanobots) durch unsere Adern kreisen, die in der Lage sein werden, mit körpereigenen Neuronen zu kommunizieren.
Warum denn überhaupt noch die Mühsal des Lernens auf sich nehmen? Unser Gehirn, mit Hilfe nichtbiologischer Intelligenz aufgerüstet, wäre dann in der Lage, sich Wissen direkt aus dem Computer ins Gehirn herunterzuladen. Und wenn der Mensch an seine natürlich-biologischen Grenzen gerät, taub, blind, krank oder einfach nur alt wird - kein Problem: Teile unseres Gehirns oder Nervensystems werden durch Elektronik-Implantate ersetzt, Krebszellen durch Nanobots zerstört und neue Gewebe oder Organe aus Stammzellen einfach nachgezüchtet. Der Mensch als Cyborg
, als kybernetischer Organismus, in dem die Grenzen zwischen natürlichen und künstlichen Anteilen verwischen.
...

Und wer weiß: Das Paradox der Wissensgesellschaft besteht bekanntlich darin, dass mit dem Aufdröseln von Nichtwissen in handhabbare Lösungen und bearbeitbare Probleme zugleich immer auch neues Nichtwissen erzeugt wird, wobei das Nichtwissen schneller wächst als das Wissen. Wie lang oder kurz die Zeithorizonte auch sind, innerhalb derer sich die genannten Entwicklungen vollziehen werden, ist nebensächlich. Ob und zu welchem Zeitpunkt der Mensch eines Tages tatsächlich durch Roboter ersetzt wird, sich dank rekonstruktiver Chirurgie zum Hybridwesen aus natürlichen und künstlichen Komponenten entwickelt, durch Xenotransplantation zum Mischorganismus aus menschlichen und tierischen Anteilen mutiert oder sich einfach >nur< durch Gen-Design selbst optimiert - der Trend weist jedenfalls in dieselbe Richtung.
Der Mensch ist auf dem Weg, die Evolution in die eigene Hand zu nehmen, statt sie dem Zufall zu überlassen - und damit auf dem besten Wege, sich auf lange Sicht selbst abzuschaffen.
Auch wenn solche Zukunftsvisionen wie Stoff für Sciene Fiction und Horrorschocker klingen, möge man sich vergegenwärtigen, dass diese Entwicklungen faktisch stattfinden und vorangetrieben werden. ...
Der Mensch ist in diesem Prozess aktiv gestaltender Treiber und passiv Getriebener zugleich."

 

Quellenangabe (mit Link zum Verlag): Was kommt nach der Informationsgesellschaft? / Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Gütersloh

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An anderer Stelle (S. 103) schreiben übrigens die drei Autoren noch etwas Bemerkenswertes, nämlich etwas die Fortschrittsgläubigkeit Relativierendes: "Erst die bewusste Verarbeitung, Auswahl, Bewertung und Verknüpfung von Informationen zu etwas Neuem, zu Ideen, Problemlösungen und Handlungen, zu Produkten und Dienstleistungen, lässt "Wissen" entstehen. Eine Kulturleistung, die bislang -und daran haben auch die Fortschritte der Künstlichen Intelligenz nur bedingt etwas geändert- nur der Mensch zu vollbringen in der Lage ist. Dieses Wissen ist an Subjekte (Individuen, Institutionen) gebunden. Im Gegensatz zu materiellen Ressourcen verbraucht sich Wissen durch seine Nutzung nicht, sondern vermehrt sich, indem es mit anderen Subjekten geteilt wird. Wenn alle Mitarbeiter eines Software-Konzerns gleichzeitig kündigten, so bliebe von diesem nichts übrig als einige wertlose Schreibtische, Computer und Bürogebäude." Also braucht man zumindest vorerst noch den Menschen, der doch als Gottes Ebenbild zu sehr viel Kreativität in der Lage sein kann. Und Kreativität ist ja heute mehr denn je gefragt. Und ich denke, dass wir auch den brauchen, der uns mit den vielen verschiedenen Qualifikationen ausgestattet hat, nämlich Gott, den Schöpfer, in der lat. Bibelübersetzung "creator" genannt. Es wäre vielleicht an der Zeit vom überschätzend Anthropozentrischen zum Theozentrischen zurückzukehren, einfacher ausgedrückt: Es wäre ratsam, wieder Gott mehr in den Mittelpunkt zu stellen als den immer noch vergänglichen Menschen.
Suggestibel, anerkennungsbedürftig und gruppenabhängig wie die Menschen sind, werden sie sich früher oder später zu allem technisch Machbaren verführen lassen und auch nichts dabei finden, sich Identifikationschips implantieren zu lassen, damit man sie beispielsweise bei einem Kreislaufkollaps in abgelegenen Gebieten schnell orten kann. Bei Tieren findet diese Technik bereits Anwendung, um sie schneller zu finden, wenn sie entlaufen sind. Man muss alles nur schmackhaft servieren und dann macht die breite Masse mit. Wie wir aber aus der Geschichte wissen, liegt nicht immer die Majorität richtig, manchmal ist auch die Minorität auf dem richtigen Weg. Ohne Ray Kurzweils "Techno-Fahrplan" für die nächsten dreißig  Jahre kritisieren zu wollen, weil er ja nur das Wahrscheinliche zum Ausdruck bringt, sei mir die alte deutsche, heute nicht mehr so geläufige Redensart zu zitieren gestattet: Der Mensch denkt, Gott lenkt. Dass der Mensch eben nicht alles im Griff hat, beweist sich immer wieder bei Naturkatastrophen wie etwa bei den Überschwemmungen im August 2002 in Deutschland und Österreich. Jedoch selbst die -vor allem, wenn sie regional begrenzt sind- bringen die Menschheit insgesamt nicht auf Dauer näher zu Gott; denn wenn die Gefahr gebannt ist, ist alles Schnee von gestern. Auch das Desaster vom 11. September 2001 in New York hat keine Langzeitwirkung gezeigt. In einer Schlagzeile der Ev. Kirchenzeitung vom September 2002 heißt es: "Leere Kirchen wie eh und je", Untertitel: "Ein Jahr danach ist die Frömmigkeit in den USA wieder verebbt". Und das, obwohl einige amerikanische Pastoren nach den Anschlägen eine massive Rückkehr zum Glauben prophezeit hatten. Der Fernsehprediger Pat Robertson erwartete sogar eine Bekehrung historischen Ausmaßes. Denkste! Wo aber erstaunlicherweise ein starkes Interesse an der biblischen Botschaft besteht, ist das "Reich der Mitte". In der Volksrepublik China, in der immer noch eine eingeschränkte Religionsfreiheit herrscht, ist die Bibel mittlerweile zu einem Bestseller geworden, der gleich nach den Werken Deng Xiaopings kommt.
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Ein weiteres Buch, das sich mit Zukunftsvisionen beschäftigt, trägt den Namen
Menschmaschinen -
wie uns die Zukunftstechnologien neu erschaffen
Die amerikanische Originalausgabe erschien 2002 unter dem Titel: Flesh and Machines

Klappentext:

In den Labors von Rodney Brooks* entstanden in den letzten Jahren faszinierende Geschöpfe. Eines davon ist der Roboter Kismet, der in der Lage ist, auf Stimmungen seiner menschlichen Gesprächspartner zu reagieren und selbst Gefühle zu zeigen. Andere wie der Marsroboter Sojourner, können sich selbstständig im Raum orientieren und in unbekannten Situationen unabhängig handeln. Die Erschaffung intelligenter Roboter ist in greifbarer Nähe.
Schon macht das Schlagwort die Runde, die Zukunft würde den Menschen nicht brauchen. Doch Rodney Brooks ist anderer Ansicht: Der Mensch wird mit Hilfe der neuen Technologien die eigene Evolution vorantreiben. Schon heute werden elektronische Gehörschnecken und Netzhäute aus Silikon entwickelt. Wissenschaftler arbeiten an Prothesen, die vom Gehirn aus gesteuert werden und wie natürliche Gliedmaßen funktionieren.
Vielleicht werden künftige Schülergenerationen mit Hilfe eines implantierten Internetzugangs Zugriff auf alle Bibliotheken der Welt haben.Mensch und Maschine verschmelzen zu einer Einheit.
Es ist ein Menschheitstraum, die Schöpfung selbst in die Hand zu nehmen. Nach der revolutionären Entwicklung der Roboter- und der Biotechnologie sind wir diesem Ziel näher als je zuvor. Der Mensch bereitet gerade seinen nächsten Evolutionsschritt vor: die Verschmelzung mit der Maschine.

"In einigen Jahren werden wir Maschinen haben, die nur Vorrichtungen sind und andere, die unsere Freunde werden."
*Prof. Dr. Rodney Brooks ist Direktor des Artificial Intelligence Lab am Massachusetts Institute of Technology Quelle:  Rodney Brooks, Menschmaschinen - wie uns die Zukunftstechnologien neu erschaffen,
Campus Verlag, Frankfurt/Main - New York, 2002
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Chips verhindern keine Entführung von Kindern

Die St. Lukas - Klinik in Solingen und die Universitätsklinik in Lübeck schützen Neugeborene mit Chips am Armband gegen Entführung. In England hat eine viel weitergehende Idee nach der Entführung und Ermordung zweier zehnjähriger Mädchen in Cambridge Zuspruch gefunden: die Implantation von Chips. Die Amerikaner wollen auf eher konventionelle Art Kinder und Jugendliche schützen: Sie verfahren nach einem Alarmplan namens "Amber Alert".
Der englische Kybernetiker Kevin Warwick treibt die Chip-Implantation zur Perfektionierung des Menschen auch mit Selbstimplantaten an, berichtet Spiegel Online. In der Wissenschaft durch seine Experimente eher isoliert, hat der Professor nun Zulauf von ängstlichen Eltern. Mit dem Global Positioning System (GPS) verbunden, soll der unter der Haut sitzende Chip Eltern stets über den Aufenthaltsort ihrer Kinder informieren. Weltweit ortbar für die Eltern - spätestens im Teenageralter werden die Sprösslinge versuchen, den Chip wieder loszuwerden.

Verhindern aber kann die Technologie eine Entführung ohnehin nicht. Warwick und seine Interessenten sehen allerdings große Chancen, ein entführtes Kind lebend zu finden. Das aber bezweifeln Experten.

Abschreckend könne der Chip allenfalls dann wirken, wenn äußerlich sichtbar sei, dass das Kind einen trage. Ansonsten könnte eher Gegenteiliges erreicht werden. Im ungünstigen Fall, so Spiegel Online, erhöht die sofortige Ortbarkeit den Druck auf den Entführer so sehr, dass sich dies negativ auf das Entführungsopfer auswirken könnte.

Peter Wetzels, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen dazu im Spiegel - Interview: "Der Chip führt vielleicht dazu, dass man das getötete Kind schneller findet, aber nicht dazu, dass es überlebt."

Wetzels erläutert die Relationen: Vier bis sechs Kinder werden pro Jahr in Deutschland entführt. "Dafür sechs bis sieben Millionen Kinder mit Chips auszustatten, wäre ein Eingriff von Orwellscher Anmutung."
Er verneint auch die abschreckende Wirkung. Triebtäter handeln nicht rational. Sie denken nicht darüber nach, ob ihr potenzielles Opfer einen Chip trägt oder nicht.

Der "Amber Alert" in den USA wurde 1996 nach dem Tod der entführten Amber in ihrem Heimatort Arlington entwickelt. Im Mittelpunkt steht die blitzschnelle Information der Bevölkerung durch die Polizei in einer umfassenden Allianz von Polizei, Medien und Bürgern. Innerhalb von Minuten unterbrechen die regionalen Rundfunk- und Fernsehsender ihre Programme und melden den Alarm. Angaben über Alter, Aussehen, Kleidung des Kindes werden verbreitet. Und falls vorhanden auch eine Beschreibung des Täters und seines Fluchtfahrzeuges.

Der Amber - Plan läuft inzwischen in 32 US - Bundesstaaten sowie in Kanada. Mindestens 23 Kinder konnten bisher gerettet werden, berichtet die Studiengruppe "National Center for Missing and Exploited Children".

Dee Anderson, eine der Urheberinnen des Amber - Planes erklärt: "Nach unseren Informationen haben mehr als 90 Prozent aller Verkehrsteilnehmer ihr Autoradio eingeschaltet. Die Polizei bekommt plötzlich Millionen von Augen und Ohren und das ist ein machtvolles Werkzeug für uns."

Quelle:  WEISSER RING "direkt"  5/2002, S. 2

Ein futurologisches Soliloquium 
Wir müssen doch nicht alles machen, was wir können.
Nein, wir müssen es nicht.
Aber?
Aber wir werden es machen.
Und weshalb?
Weil wir nicht ertragen, wenn der kleinste Zweifel bleibt, ob wir es wirklich können.
Hans Blumenberg
(1920 -1996, Philosoph)


 

 

Hallo, da oben!

Wir sind fertig mit Erde untertan machen.

Zeichnung:  Johann Mayr
(aus der Ev. Kirchenzeitung)