Lieder zur festlosen Zeit des Kirchenjahrs



Geh aus mein Herz und suche Freud


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So schön ist die Natur


GENESIS 9, 13


ARCUM MEUM PONAM IN NUBIBUS ET ERIT SIGNUM FOEDERIS INTER ME ET INTER TERRAM

Foto: Rüttger Schroers
1. Mose 9, 13

Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt,
und der soll das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde sein.



Psalm 147, 7 - 8

Stimmt dem Herrn ein Danklied an, spielt unserm Gott auf der Harfe!
Er bedeckt den Himmel mit Wolken, spendet der Erde Regen
und lässt Gras auf den Bergen sprießen.


Lobe den Herren
Entstehungsgeschichte des Lieds
unter "Lesenswertes" - Joachim Neander

Psalm 84, 12

Gott der Herr ist Sonne und Schild.
Der Herr gibt Gnade und Ehre.
Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.



Imposanter Sonnenuntergang über Schönborn

1. Mose, 3 - 5 (Genesis)
Und Gott sprach: "Es werde Licht!" Und es ward Licht.

* * *
Da schied Gott das Licht von der Finsternis
und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht.
Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Psalm 104, 20


Du machst Finsternis, dass es Nacht wird.

ABENDSTIMMUNG











Psalm 50, 1

Gott, der Herr, der Mächtige, redet und ruft der Welt
vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.

FRÜHLING






















































































SOMMER


Farbenspiel in Grün mit Licht und Schatten














Blick auf Flacht


Blick auf das Limburger Becken








































HERBST
































WINTER


Zauberhafte Winterzeit
















Leuchtendes Rot in eisigem Schnee


und am Folgetag noch mit Raureif


Abendstimmung


© Philadelphia Museum of Art, The Louis E. Stern Collection, 1963-181-64

Henri Rousseau (1844 - 1910): Un soir de carnaval - Ein Karnevalsabend

Das beim Fotografieren zunächst ziemlich bedeutungslos erscheinende Mondfoto erweckte aber schon kurze Zeit danach bei mir eine Assoziation mit Henri Rousseaus 1886 entstandenem Gemälde "Un soir de carnaval" (Karnevalsabend), auf dem man im Zentrum ein auf dem Heimweg befindliches maskiertes Paar sieht, das gerade ein wie ein Gartenhäuschen aussehendes Parktor verlassen hat. Der unsichere breitbeinige Gang des Mannes lässt erahnen, dass er zuvor kräftig gefeiert hat und benommen ist, sodass seine Frau ihn stützen muss. Riesig ragen die Baumstämme mit ihren kahlen Ästen in die Höhe und hinter ihnen ist eine graue Wolkenbank sichtbar. Darüber sind links noch zwei kleine weiße Wolken und eine dunkle Wolke sowie rechts der Mond zu erkennen. Beim Anblick des Bildes spürt man förmlich die Februarkälte.




Moi-même: portrait - paysage
Ich selbst: Porträt - Landschaf
t
(1890)



Henri Rousseau steht gleichsam schwebend auf einer Uferstraße vor einer Stadtlandschaft, nämlich der seines Schaffensorts Paris. Er ist bekleidet mit einem feierlichen schwarzen Anzug, weißem Hemd und breitrandigem Barett. Im Revers trägt er eine Anstecknadel des "Ordre des Palmes Académiques". Passend zu seinem Beruf hält er mit der linken Hand eine Palette vor sich, auf der die Namen "Clémence und Joséphine!" zu lesen sind. Die Finger der rechten nach unten gehaltenen Hand umfassen einen langen Pinsel. Am linken Bildrand sieht man Passanten am Flusskai der Seine spazieren. Dahinter erblickt man auf dem Fluss ein mit vielen Flaggen versehenes Schiff. Am rechten Bildrand nimmt man ein Zelt und Bäume dahinter wahr. Über die Uferstraße und die Seine spannt sich eine lange Eisenbrücke. Links im Hintergrund erkennt man große Mietshäuser mit schmalen, dunklen Kaminen. Etwas versteckt und daher kaum sichtbar erhebt sich zwischen diesen Häusern und der Mastspitze des Schiffs der Eiffelturm, das Pariser Wahrzeichen. In der oberen Bildhälfte dominieren helle Wolken. Hinter der Wolke oben links im Bild versteckt sich die Sonne, deren Licht die Wolke gestreift erscheinen lässt. Die durch das Sonnenlicht hervorgerufenen rötlichen Streifen spiegeln sich im Wasser der Seine wider. Rechts oben im Gemälde steigt schließlich noch ein Freiluftballon am Himmel empor.

Henri Julien Félix Rousseau

Henri Rousseau wurde am 21. Mai 1844 in Laval (La vallée de la Mayenne) im Nordwesten Frankreichs als Sohn des Klempnermeisters Julien Rousseau geboren. In seinen jungen Jahren interessierte er sich vor allem für Dichtung und Musik. Er spielte Klarinette und auch Geige. Nach seinem Militärdienst wurde er Zöllner. Daher nannte man ihn auch den "Douanier". In erster Ehe war er mit Clémence Boitard verheiratet. Nach deren Tod im Jahr 1888 widmete er sich als Autodidakt zunehmend der Malerei. 1898 heiratete er Joséphine Noury. Man nahm die Bilder des Douaniers nicht ganz ernst, und so fand er wenig Anerkennung, die er sich sehr wünschte. Völlig verarmt -er konnte nur mit Mühe seine Miete bezahlen- und nicht selten mit dem Gedanken zu verhungern, starb er am 2. September 1910 an einer Blutvergiftung in Paris. Bei seiner Beerdigung waren gerade einmal sieben Personen anwesend.
Zu seinem Freundeskreis zählte neben dem Maler Pablo Picasso vor allem der Literat Guillaume Apollinaire. Seine Malerei wird der Naiven Malerei zugeordnet. Besonders bekannt sind seine Dschungelbilder mit Affen, Löwen und Tigern. Da er selbst nie im Urwald war, benutzte er hierfür als Vorlage ein Album, das den Titel "Bêtes sauvages" ("Wilde Tiere") trug. Das im Pariser Warenhaus "Aux Galeries Lafayette" gekaufte Buch hielt er bis zu seinem Tod gut versteckt. Eines der berühmtesten Gemälde Rousseaus ist "Die schlafende Zigeunerin", das er selbst als eines seiner besten Bilder hielt.


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